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Ich hatte vor ein paar Tagen darüber geschrieben, dass Airfryer und Proteine immer mehr Regalmeter im Supermarkt kapern. Teilweise werden bekannte Produkte einfach anders verpackt und mit den Lifestyle-Labeln teurer verkauft.

Das brachte mich dazu, generell mal über die Veränderungen in den Supermärkten der letzten 50 Jahre nachzudenken. Ich kann mich gut erinnern, als in den 70er Jahren in Düsseldorf-Eller der erste ALDI eröffnet hat. Der war uns suspekt – eine sehr überschaubare Auswahl an Waren, lieblos in aufgerissenen Kartons gestapelt, in identitätslosen Verpackungen ohne Design. Die Nachkriegsgeneration hatte sich gerade an die Waren-Wunderwelt der Supermärkte nach amerikanischem Vorbild… [weiterlesen]

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Apr. 2026

Das hier ist ein kleiner Nachschlag zu meinem Beitrag über die "freundliche" Nazi-Propaganda im Dritten Reich. Da ist mir nämlich ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, der ziemlich meta war.

Das Aufmacherbild für den Beitrag war ursprünglich komplett farbig:

Nach einer Weile dachte ich aber, dass es ein besserer Kontrast von grausamer Realität und fröhlicher Fiktion wäre, wenn alles außer der gefilmten Szene schwarzweiß ist. Also kopierte ich das Bild und lud es zur Überarbeitung noch einmal in ChatGPT hoch.

Das hier ist der Prompt, den ich eintippte:
Make the picture stark black and white, with only the clown and his background [weiterlesen]

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Filme und Dokumentationen über das Dritte Reich gibt es in unüberschaubarer Zahl. Die Rückschau auf die Jahre 33-45 ist eine der primären Beschäftigungen und Obsessionen unserer Republik. Der Blick nach vorne geht in Deutschland nie ohne den Blick zurück. Und ich begrüße das. Weitgehend.

Filme und Dokumentationen aus dem Dritten Reich sind schon deutlich spärlicher gesät. Nicht nur, wie die Nazis spätestens ab 1939 immer mehr Produktionskapazitäten in die Rüstung steckten und den Begriff "Blockbuster" damit anders definierten als z.B. die Amerikaner.

Quellen zufolge wurden während der Nazi-Zeit 1094 Filme aufgeführt. 40 davon fallen wie JUD SÜSS unter den… [weiterlesen]

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Disclaimer: Die folgenden Food-Fotos sind mit KI nachbearbeitet, aber nur, um die allgemeine Bildstimmung etwas gefälliger zu halten und die teilweise hanebüchenen Umstände der Entstehung zu verschleiern. Im Fall von S-Man musste die Retusche auch noch zur Aufhübschung ran – den kann ich euch ja sonst nicht zumuten.

Eigentlich wollte ich mich beim Fantasy Filmfest in Berlin wieder streng an meine Fastenvorgaben halten. Aber das ist erwartungsgemäß schwer, denn man hat im Kino den ganzen Tag zu viel Zeit, um an Essen zu denken – oder zu essen.

Stattdessen verfiel ich auf eine ganz andere Idee. Ich hatte… [weiterlesen]

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JAPAN 2025. Regie: Kôji Shiraishi. Darsteller: Eiji Akaso, Miho Kanno, Atom Shukugawa

Offizielle Synopsis: Herr Sayama ist verschwunden. Noch am Tag zuvor versprach der Redakteur des Ultra-Mystery-Magazins die Story seines Lebens, eine Enthüllung, die alles Bisherige in den Schatten stellen sollte. Die jungen Journalist:innen Chihiro und Ozawa begeben sich auf die Suche nach ihrem Kollegen und graben sich dafür tief durch Sayamas Archiv im Keller des Verlagsgebäudes. Sie stoßen auf kryptische Zeichnungen, haarsträubende Videoclips und eine okkulte Legende, die in die finstersten Ecken der Region Kinki führen. Dann verschwindet auch Ozawa.

Kritik: "J-Horror in seiner

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Neuseeland 2026. Regie: Thunderlips. Darsteller: Hannah Lynch, Yvette Parsons, Arlo Green, Jackie van Beek u.a.

Offizielle Synopsis: Jedes Mal, wenn sich Mary gerade mit ihrem Anime-Sciencefiction-Porno entspannt, platzt die geschwätzige Mutter herein – und natürlich endet der Schleudergang des Wäschetrockners zum genau falschen Zeitpunkt. Frustlevel: galaktisch. Da kommt ihr der Sohn der neuen Nachbarin gerade recht: Boos Mutter wurde einst von Außerirdischen entführt und er ist das Ergebnis. Sein Penis und die übergroßen Testikel mögen auf den ersten Blick befremdlich wirken, aber irgendwie auch cool. Schließlich hat Mary eine Schwäche für Sex mit Aliens. Zumindest in

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Polen, Vereinigtes Königreich 2025. Regie: Jan Komasa. Darsteller: Stephen Graham, Andrea Riseborough, Anson Boon, Kit Rakusen

Offizielle Synopsis: „The City is mine!“ grölt der aufgeladene 19-jährige Tommy, bekannt für seine brutalen Internetvideos, nach einer hemmungslosen Clubnacht, bevor er auf der Straße zusammenbricht. Am nächsten Morgen wacht er angekettet in einem Keller auf. Seine Entführer entpuppen sich als eine scheinbar völlig normale Spießbürger-Familie. Doch was haben diese Psychos – der eiserne Kontrolle ausübende Chris, seine fragile Frau Katherine und Sohn Jonathan – mit dem gespenstisch festgefrorenen Lächeln mit Tommy vor? Dem wütenden jungen Mann steht eine bittere

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USA 2026. Regie: Caleb Phillips. Darsteller: Jessica Rothe, Charlie Barnett, Yul Vazquez, Bates Wilder, Thomas Parobek, Luisina Quarleri

Offizielle Synopsis: Seltsame Dinge geschehen in dem Dorf, in das Marie und Paul gerade gezogen sind. Menschen werden vermisst, es kommt zu unerklärlichen Erdbeben. Doch das Paar gibt nichts auf die Warnungen – bis ihr Baby Theo plötzlich während einer großen Party spurlos verschwindet. Als die verzweifelte Marie erfährt, wie sie es zurück bekommen kann, ist sie bereit, alles dafür zu tun. Doch ist das, was sie bald aus einer mysteriösen Höhle heimbringt, tatsächlich ihr Sohn?

 

Kritik

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USA, Vereinigte Arabische Emirate 2025. Regie: Majid Al Ansari. Darsteller: Bdoor Mohammad, Sarah Taibah, Iman Tarik, Jasem Alkharraz, Samira Al Wahaibi

Offizielle Synopsis: Als Khalid plötzlich mit einer zweiten Ehefrau vor der Tür steht, sind Amani und ihre Teenager-Tochter Noor entsetzt. Doch mit dem Einzug der schwangeren Zahra nistet sich auch etwas Unheimliches und Teuflisches in ihrem Heim ein. Wer ist diese mysteriöse Frau, die Khalid derart unterwürfig in ihren Bann gezogen hat – und als nächstes ihre Tochter mit skrupellosen Mitteln manipuliert? Während Amani von immer schrecklicheren Visionen gequält wird, wird auch Noor von einer

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Uruguay, Argentinien 2026. Regie: Gustavo Hernández. Darsteller: Luciano Cáceres, Ana Clara Guanco Aguilera, Eytan Lasca, Marcelo Michinaux

Offizielle Synopsis: Nachdem Teenagerin Lucía gerade das jüngste Blutbad ihres gewalttätigen Vaters beseitigt hat, flüchtet sie mit ihrem kleinen Bruder Adrián und zieht in eine heruntergekommene Villa. Doch der Traum von einem halbwegs normalen Leben ist in weiter Ferne: Auf dem Jungen lastet ein dunkler Familienfluch, von dem es kein Entkommen gibt. Dazu entpuppen sich die Nachbarn ausgerechnet als gewissenlose Verbrecherbande, die in der Halle nebenan Snuff-Filme dreht. Als die nun von den jungen Neuankömmlingen erfahren, beginnt sofort ein

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