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Ich wollte an dieser Stelle meine Trailer-Schau eigentlich mit dem Genre Fantasy abschließen, aber es zeigt sich, dass ich nicht genug bemerkenswerte, aber kaum bekannte Filme aus dem Segment gesehen habe, um das zu rechtfertigen.

Stattdessen gibt es nun eine Übersicht über die Filme, die mich prägten – sowohl die besten als auch die wegweisenden.

Ich glaube, meine Erstsichtung von DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MR. C war der Auslöser meiner lebenslangen Liebe zur Science Fiction. Damit meine ich nicht Monster und Raumschiffe, sondern SF im Sinne von philosophischen Konzepten, von Betrachtungen der "conditio humana". Das Ende hat mich damals… [weiterlesen]

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Oh Mann, DAS ist ein Fass, das ich eigentlich nicht mehr aufmachen wollte. Ist einfach zu toxisch. Aber ich wurde heute Nacht mit mehreren Mails und Messages bombardiert, die mich als Chronisten in Sachen "all things Katusin" in die Pflicht nehmen wollten. Zuerst habe ich abgewunken, aber das hier ist bizarr genug, um doch noch mal einen Abstieg in die Gülletonne zu rechtfertigen.

Eine Schande, dass der olle Doc Acula das nicht mehr erleben darf…

Disclaimer: Ich bitte den folgenden Text – inklusive des hämischen Tonfalls – als Satire zu lesen. Ich bin nur der Kurier, nicht die… [weiterlesen]

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USA 2025. Regie: Kirill Sokolov. Darsteller: Zazie Beetz, Patricia Arquette, Tom Felton, Michael Chernus, Paterson Joseph, Myha’la, James Saitō, u.a.

Story: Vor zehn Jahren musste sie ihre Schwester bei ihrem gewalttätigen Vater zurück lassen – nun ist sie auf der Suche nach einem neuen Leben. Sie nimmt eine Stelle im edlen Virgil-Building an, in dem die Superreichen abgeschottet von der Außenwelt leben. Es zeigt sich sehr schnell, dass der Job als Dienstmädchen an lebensgefährliche Bedingungen geknüpft ist. Doch wer hier wen hinters Licht führt, ist noch lange nicht ausgemacht…

Kritik: Ich weiß, ich habe mich mit der Inhaltsangabe… [weiterlesen]

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Die Nachricht hat sich seit gestern Abend wie ein Lauffeuer verbreitet: Paramount/CBS hat STAR TREK: STARFLEET ACADEMY nach der bereits gedrehten zweiten Staffel (die genau genommen die zweite Hälfte der ersten Staffel darstellt) eingestellt. Damit stellt die Serie mit voraussichtlich 20 Episoden einen Minusrekord der Franchise auf – weniger als die Zeichentrick-Serie der frühen 70er, weniger als der ungeliebte CGI-Ableger PRODIGY, eventuell sogar weniger als STAR TREK: SCOUTS – die Kleinkinder-Show, von der ihr noch nie gehört habt:

Ein krachendes Scheitern des neuen Flaggschiffs der Franchise, mit dem neue Zielgruppen erschlossen und neue Aspekte des Trek-Universum eröffnet… [weiterlesen]

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Ich äußere mich hier ja immer seltener politisch, weil es mich zu sehr aufregt und zu wenig Konsequenzen hat. Stattdessen ziehe ich mich mit zunehmendem Alter in meine Blase zurück und hoffe, dass die Welt die Füße still hält, bis ich in die Kiste gehe. Man wird bescheiden.

Angesichts der Oberbürgermeisterwahl in München 2026 liegt der Fall allerdings anders, weil es mich hier durchaus betrifft und weil die Wahl ein erstaunlich-erfreuliches Beispiel für ein politisches Erdbeben der genau richtigen Stärke ist.

Für alle, die verständlicherweise keine Ahnung von der Münchner Politik haben: Obwohl im tief schwarzen Bayern gelegen, wird… [weiterlesen]

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D 2026. Regie: Sven Unterwaldt. Darsteller: Hape Kerkeling, Tahnee Schaffarczyk, Laura Thomas, Meltem Kaptan, Markus Söder, Eva Habermann u.a.

Offizielle Synopsis: Horst Schlämmer hat die Faxen dicke: Die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Kurzum: Deutschland hat Rücken! Und zwar im Gesicht. Also geht der stellvertretende Chefredakteur vom „Grevenbroicher Tagblatt“ auf eine große Reise mit noch größerem Ziel: Er will den Leuten ihr Lächeln zurückbringen! Doch wie wird man glücklich? Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von… [weiterlesen]

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Frohen Mutes und eiligen Schrittes in den zweiten Teil!

Wir erinnern uns – zum Ende des ersten Teil wurde im Zeitraffer die ganze eigentliche Handlung von WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN in 20 Sekunden komprimiert: Peter richtet die Laube her, züchtet den Super-Salat, und beginnt eine Beziehung mit Monika. Wir dürfen unterstellen, dass dafür Monate ins Land gehen – was in der Zeit alle anderen Beteiligten machen, ist irrelevant.

Das gilt auch für die Aliens, die jetzt erstmal selber kräftig Grünzeug zubereiten – das geschieht in einer unnötig langen Szene, die nichts erklärt oder vorbereitet:

In der Kleingartenkolonie… [weiterlesen]

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Großbritannien, USA 2026. Regie: Ric Roman Waugh Darsteller: Jason Statham, Bodhi Rae Breathnach, Naomi Ackie, Daniel Mays, Bill Nighy, Harriet Walter, Céline Buckens, Tom Wu u.a.

Offizielle Synopsis: Michael Mason, ein untergetauchter Elite-Agent, lebt auf einer abgelegenen Insel in Schottland. Als er in einem schweren Sturm ein Mädchen vor dem Ertrinken rettet, setzt er damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die sein Versteck enttarnen und ihn zurück in die Welt zwingen. Dort muss er um das Überleben der Teenagerin kämpfen und sich auch den Dämonen seiner Vergangenheit stellen…

Kritik: Es lohnt sich, in Vorbereitung der… [weiterlesen]

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Ich gestehe: nach den sehr gewöhnungsbedürftigen Ruhrpott-Rummelbuden POMMES ROT-WEISS und BO EH… MANNI! hatte ich das Gefühl, euch ein wenig überfordert zu haben. Ich gehe bei meiner Suche nach Kandidaten immer nach dem Prinzip "es kann nicht obskur genug sein" vor, aber vielleicht kann es das eben doch.

Aus diesem Grund präsentiere ich heute mal wieder leichte(re) Kost mit vielen bekannten Gesichtern und einem bezaubernden Rückblick in das Treiben der noch geteilten und sympathisch schlunzigen "Frontstadt" Berlin auf dem Weg in die ereignisreichen 80er.

Im ersten Moment möchte man glauben, WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN wäre eine dieser… [weiterlesen]

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Zwei Dinge möchte ich diesem Beitrag vorausschicken.

Ich bestreite nicht, dass München teuer ist, sauteuer, überteuert – die wie auch immer definierte "Lebensqualität" unbenommen. Wohnraum ist knapp und bei der Suche nach einer Bleibe ist sich jeder selbst der Nächste.

Ich bestreite ebenso wenig, dass ich privilegiert bin. Die LvA und ich gehören zu denjenigen, die sich den Münchner Wohnraum (zähneknirschend) leisten können. Wir haben vor langer Zeit entschieden, dass die Stadt es uns wert ist. Noch.

Wogegen ich heute aber anschreiben möchte, ist das fast schon zum Hintergrundrauschen der Stadt gewordene Jammern von den unbezahlbaren Mieten, dem "man… [weiterlesen]